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Draußen vor der Tür

nach Wolfgang Borchert

Draußen vor der Tür

 

Wir alle sind Beckmann. Kein Krieg ist besser. Der heimkehrende Wehrmachtssoldat ist betrogen wie der nach Hause kommende Dschihad-Kämpfer. Kindersoldaten sind belogen worden wie die Helden der »ehrlichen« Kriege. Attentäter und Terroristen sind als solche nicht geboren worden.

Die Geschichte des um Vergangenheit und Zukunft betrogenen Beckmann aus Borcherts »Draußen vor der Tür« schließt in ihrer Aussichtslosigkeit Hoffnung und Zuversicht nicht aus. Auch davon sollen Poesie, Musik und das Miteinander der Spielerinnen und Spieler erzählen.

Die Bearbeitung öffnet assoziationsreich eine Perspektive auf die Konflikte der Gegenwart.

Es spielen Studierende des 3./4./5. & 7. Semesters.

Textfassung und künstlerische Leitung: Karin Mikityla
Technik: Torsten Schütz
Fotos: Olaf Jelinski

Premiere: 08.05. 2015, berliner schule für schauspiel