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Immer zu wenig, alles zu spät

Christoph Hein, mein fremder Freund

Immer zu wenig, alles zu spät

 

Was hab ich verstanden von dieser Welt?
Nur wenig und alles zu spät.
Versuchte zu halten, was sich nicht hält,
Was längst hatt’ ein Wind schon verweht.
Wo andre geliebt haben und gelacht,
War mir nur das Leben verworrn,
Heut weiß ich es endlich, wüsst, wie man es macht,
Wie gerne begänn ich von vorn. (Kehraus)
Christoph Hein 

Anfänge, Prozesse, Scheitern, Neuanfänge, in der Fremde zu Hause sein oder zu Hause in der Fremde, Aussichten, sich ERINNERN.
Eines der zentralen Themen Christoph Heins: das Gedächtnis sprechen zu lassen, sich ERINNERN mit »mitleidloser Genauigkeit« und »verzweifelter Hoffnung«.
Die literarisch-poetische Produktion würdigt den bedeutenden Autor, Chronisten und Zeitzeugen.

Es spielen: Bärbel Röhl, Gottfried Richter, Anna Bittner, Oliver Niemeier, Martin Laubisch

Künstlerische Leitung: Ekkehardt Emig
Musik: Hans-Eckardt Wenzel nach Texten Christoph Heins
Musikalische Einrichtung: Martin Laubisch
Technik: Torsten Schütz

Premiere: 12.07.2012, Mittelsächsisches Theater Freiberg

Unterstützt vom Mittelsächsischen Theater Freiberg, vom Mecklenburgischen Landestheater Neubrandenburg/Neustrelitz und von der TU Bergakademie Freiberg.