ausbildungsinhalte

Im folgenden sind die einzelnen Unterrichtsfächer und ihre Schwerpunkte aufgelistet. Der Unterricht umfasst mindestens zwanzig Seminarwochenstunden, wobei besonders in End­pro­benzeiten die Anforderungen über dem sonst üblichen Stundendurchschnitt liegen können. Das Unterrichtsjahr hat vierzig Ferientage.

Unterrichtsfächer 

Schauspielerisches Grundlagenseminar

  • Die einfache physio-psychische Handlung und ihre Grundwahrheiten, Etüden, Körper- und Raumentdeckungen
  • Übungen zur Sensibilisierung und Partnerbeziehung
  • Assoziations- und Impulstraining
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Szenenstudium

  • Text, szenischer Vorgang, Situation, Haltung, Figur, Widerspruch, Konflikt
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Aufführungspraxis

Filmtheorie und Filmpraxis, Hörfunk und Synchron

  • Grundkurs schauspielerischer Darstellungstechniken im Film mit szenischen Übungen
  • Erarbeitung von Filmszenen mit Regiestudenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB)
  • Mikrofonsprechen für Hörfunk und Synchron
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Stimme und Bewegung

  • Methodisch übergreifendes Sprech- und Bewegungsprogramm in Einzel- und Gruppenunterrichten
  • Einheit von Gedanken, Atmung, Bewegung, Stimme und Sprechen
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Körpertheater

Musik

  • Stimmbildung, Gesang und allgemeine Musiktheorie in Einzel- und Gruppenunterrichten
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Tanz

Akrobatik und Bühnenfechten

Dramaturgie und Theatertheorie

Vertragrecht

  • Urheberrecht in Film, Hörfunk, Fernsehen, Synchron und Theater
  • Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht aus Sicht des Schauspielers

Ausbildungsablauf 

1. Semester: Im 1. Semester werden in einem gruppenorientierten Schauspielunterricht (Im­pro­visationsseminar) die wichtigsten Grundlagen für die nächsten Ausbildungsstufen gelegt.

2. und 3. Semester: Im 2. und 3. Semester liegt der Schwerpunkt auf den ersten Sze­nen­stu­dien. Zwischenprüfungen, deren Ergebnisse entscheidend für die Verlängerung der Aus­bil­dungs­verträge sind, finden nach dem 1. und 3. Semester statt.

4. Semester: Mit Beginn des 4. Semesters arbeiten die Studenten in mehrmonatigen Kursen an schauspielerischen Darstellungstechniken im Film. Die Kurse werden mit praktischen Filmarbeiten abgeschlossen.

5. bis 7. Semester: Nach diesem filmorientierten Abschnitt folgen vom 5. bis 7. Semester weitere Szenenstudien in kleinen Gruppen, danach Vorspielmonologe und Inszenierungen.

Am Ende der dreieinhalbjähigen Ausbildung erhält jeder Absolvent ein Abschlusszeugnis, das ihn als Berufsschauspieler für Bühne und Film ausweist. Das Abschlussvorspiel wird von der Kommission der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) abgenommen. Der Absolvent wird bei Bestehen in die Kartei der ZAV aufgenommen, was für ein späteres Engagement im Theater oder beim Film sehr hilfreich sein kann.

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